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Themen

Prowitec ist ein Verbund von Forschern, die sich mit Themen der Schreibforschung beschäftigen wie Bedingungen Prozesse und Medien der Textproduktion, kooperatives Schreiben und Schreiben im Beruf sowie Vermittlungskonzepte von Schreibkompetenz.

Wenn Sie zu einem der oben genannten Themenfelder publiziert haben, können Sie uns Ihre bibliographischen Angaben melden (elektronische Pre- und Post-prints sind ausdrücklich erwünscht) unter: prowitec@rwth-aachen.de). Wir planen eine Plattform zu diesem Forschungsfeld.


Prozesse
Schreiben wird seit den 1980er Jahren als Problemlöseprozess konzeptualisiert, der sich unter einem komplexen Bedingungsgefüge vollzieht. Je nach Gegenstand und Art der Produktionsaufgabe bedarf er komplexe Produktionsschleifen, in dem produktive, rezeptive und reproduktive Prozesse ineinander greifen. Während in der Forschung zunächst das Individuum (seine Fähigkeiten, Interessen, Motive) im Fokus stand, richtet sich das Interesse seit den 1990er Jahren auch auf die Rahmenbedingungen, unter denen Texte entstehen. Dazu gehören situative Faktoren, die Domänenspezifik (z.B. Schreiben in Unternehmen vs. in der Verwaltung) und sozio-kulturelle Faktoren sowie deren Einfluss auf Produkt und Prozess: Wie verändern sich Prozesse in Abhängigkeit von Schreibaufgabe, beruflichem Kontext, Schreiberfahrung, Medium? Wie lassen sich Schreibprozesse optimieren?

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Medien
Schriftlich zu bewältigende Arbeitsaufgaben werden in beruflichen Kontexten zunehmend durch elektronische Werkzeuge und Umgebungen unterstützt. Sie modifizieren Prozesse der Produktion, Gestaltung und Rezeption von Texten und führen teilweise zur Entstehung neuer `Textsorten´ (wie E-Mail, SMS). Elektronische Schreibwerkzeuge beeinflussen Schreib- und Vertextungsstrategien. Zu den Forschungsdefiziten gehören u.a. umfassende Untersuchungen zu Art (kognitiv, motorisch, affektiv o. a.),, Qualität und Auswirkungen dieser Einflüsse. 

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Kooperatives Schreiben
Die Produktion von Texten vollzieht sich in den meisten beruflichen Kontexten als arbeitsteiliger Prozess, an dem verschiedene Personen beteiligt sind – sei es in Form von Rückmeldeschleifen (interaktives Schreiben) oder durch gemeinsame Formulierungsarbeit (Schreiben in Gruppen). Untersuchungsthemen sind Formen und Strategien der Textproduktion, Aushandlungsaktivitäten zwischen den Beteiligten und die Nutzung elektronischer Werkzeuge zur Steuerung interaktiver Prozesse.

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Berufliches Schreiben
In (fast) allen Berufen wird geschrieben, z.B. Berichte, Anträge, Notizen, Briefe, Memos. Relevanz, Umfang und Qualität der Schreibaufgaben sind abhängig von Beruf, Institution und Status der Beteiligten. In den meisten Fällen werden die Betroffenen nicht auf diesen Anteil ihres Arbeitsalltags vorbereitet. Es fehlen Trainingskonzepte zur Vermittlung beruflicher Schreibkompetenzen wie auch (empirische) Untersuchungen zu Textsorten, Schreibbedingungen und Bewertungskriterien in Berufsfeldern.

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Schreibdidaktik
Welche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen eignen sich für die Vermittlung ziel-, aufgaben- und mediengerechter Textkompetenz? Die Schreibdidaktik untersucht Lernmethoden, (Kreativitäts-)Techniken und Schreibstrategien. Sie didaktisiert Erkenntnisse aus der Schreibforschung, z.B. zur Schreibentwicklung und systematisiert Überlegungen zur Fremdsprachendidaktik (wie unterscheidet sich das Schreiben in der Muttersprache (L1) vom Schreiben in einer Fremdsprache (L2)?).

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